Balkanreise mit Hidalgo

Aug 8, 2025

Joo zusammen! Das Reisefieber ist zurück! Genauso wie mein Blog 🙂 Und somit habe ich mit meinem neuen Motorrad, das ich Hidalgo getauft habe, den Balkan bereist und eine kleine Ralley nach Albanien und zurück gemacht. Dabei bin ich durch acht Länder gefahren, hab fahrtechnisch ziemlich alles mitgenommen, was ich mir erhofft hatte und konnte zum ersten Mal in meinem Leben einen tieferen Einblick in die wilde Natur und Kultur des Balkans bekommen. Mehr dazu erfahrt ihr natürlich hier!

Die Yamaha Ténéré 700. Oder auch Hidalgo. Mein neuer Reisebegleiter für meine Abenteuer. Als es los geht habe ich gerade mal 1400 Kilometer auf dem Tacho aber das soll sich bald ändern. Auf meiner Reise durch den Balkan stehen ca. 3600 Kilometer an und ich bin guter Dinge, dass mich Hidalgo, ohne zu Murren und zu Knurren, als zuverlässiger Bro durch meine doch eher kleine Reise begleitet.

First things first: Was ist die Route?

Man würde meinen ich bin hier mit GPS etc. heftig unterwegs aber ihr wisst von meiner Backpacking Reise durch Amerika, dass ich eher auf Unkompliziert und Einfach stehe. Daher hab ich kurzerhand mein Iphone ans Motorrad geschraubt, mir alle Länderkarten offline runtergeladen, Maut & Autobahn ausgestellt und freestyle losgeballert. Einfach mal auf gut Glück und kann jetzt sagen: Beste Idee! Google hat mir da echt sehr geile Routen beschert 🙂

Erster Stop: Junggesellenabschied in Österreich!

Aber bevor es so richtig losgehen kann, wird erst mal noch der Junggesellenabschied von unserem Bro Tobi zelebriert, der sich sehr bald in die Gefangenschaft der Ehe begibt. Aus der er hoffentlich auch nie wieder ausbrechen wird 😉 In einem ganz netten Häuschen im Pitztal hauen wir ein Wochenende lang auf die Kacke, gehen raften, trinken ein bisschen zu viel und Sonntag Morgen gegen 10 Uhr geht es dann richtig los für mich.

Und ab geht das! Über ein paar schöne österreichische Bergpässe und durch Italien liegt mein erstes Ziel in Kranjska Gora, Slowenien. Dort, soweit der Plan, schlage ich mein erstes Nachtlager auf und zelte auf dem “Natura Eco Camp”. Zum ersten Mal über die Grenze nach Slowenien, betrete bzw. befahre ich komplettes Neuland. Hier war ich einfach noch gar nie! Der BOCK schießt durch meine Venen und gibt mir zum ersten Mal seit einem Jahr ein richtiges Reise-Feeling, dass ich zuletzt im Flieger nach Kanada hatte.

Angekommen bei meinem ersten Camp für die Nacht, bin ich leider ziemlich enttäuscht. Der Campingplatz ist zwar ganz “nett” hergerichtet, wie man auf dem Bild sehen kann aber das wars dann auch schon. Nebenan auf einer Wiese durfte ich mein Zelt zwischen gefühlt 3000 anderen Zelten reinquetschen und hab eigentlich den ganzen Abend lang nicht wirklich Ruhe gehabt. Überall Familien mit ihren Kindern, Nachts hat man die Bro´s schnarchen gehört und so richtig erholt hab ich mich eigentlich nicht wirklich. Aber hey egal. Ab gehts nach Kroatien! Ich bau in der Früh mein Zelt ab und beginne die zweite Etappe durch das berühmte Soca-Tal.

Tag 2 – Willkommen in der Hitze

Kurz vor der Grenze nach Kroatien führt mich Google runter von der normalen Straße rauf auf eine kleine gut geteerte Seitenstraße, die mich dann nach ein paar Biegungen in die Berge führt. Mutterseelenalleine fahre ich chilligste Kurven immer weiter den kleinen Berg rauf, bis die Straße plötzlich aufhört und im Schotter endet. BOCK! Geil, genau darauf hab ich gewartet. Endlich mal meine beladene 240 Kilo-Maschine ordentlich durch den Dreck jagen. Und dabei hoffentlich nicht auf die Fresse fliegen. Ein Blick aufs Navi sagt mir, dass ich über die Schotterstraße direkt nach Kroatien reinfahre. Kurzum: Challenge accepted. ABS aus, Traction Control aus. Und los! Startet erstmal relativ easy aber dann wirds doch ein ganzes Stück steiniger und auf dem Weg nach oben muss ich gleichzeitig um recht enge Kurven kommen. Mein Verstand: Dreh um, scheiß Idee. Mein Bock: Weiter! 😀 Zumal ich nicht mal wirklich weiß, wie ich hier umdrehen soll…Also fahr ich weiter und keine paar Sekunden später, bei der nächsten Kurve, merke ich, wie ich am Hinterrad die Traktion verliere, will ausgleichen….und BAM! Die Maschine heult nochmal laut auf und ich flacke mitten im Dreck, neben Hidalgo. Die den Sturz zum Glück fast unbeschadet überstanden hat. Genauso wie ich. Nur meine Schuhe haben was abbekommen. Und der Handprotektor auf der rechten Seite ist ein wenig hinüber. Aber drauf geschissen. War klar, dass das passiert. Hochgestemmt hab ich die Maschine unter dem Adrenalin ohne Mühe. Kurz den Staub abgeklopft, aufgestiegen. Und weiter geht das!

Kroatien empfängt mich mit rund 32 Grad. Da dacht ich noch, wow wie heiß…aber wie sich im Verlauf meines Trips noch raustellen sollte, war das ja echt noch vergleichsweise kalt 😀 Ich komme gegen 2 Uhr Nachmittags in Rijeka an, tanke das Motorrad auf und weiter gehts auf die Küstenstraße auf die ich mich so gefreut habe. Die Temperaturen klettern noch auf wenig auf rund 34 Grad und so beschließe ich bei dem geilen Wetter die Jacke wegzupacken und fahre im T-Shirt mit Rückenprotektor weiter. Absolut gigantisch. Die Küstenstraße macht heftig Bock und so gegen 17 Uhr als ich müde werde, erkundige ich mich in einem Restaurant nach einem Zimmer, weil ich nebenan gesehen habe dass Apartments vermietet werden. Junge, Zelten kommt hier mal überhaupt nicht in Frage. Die paar Campingplätze, die ich gesehen habe waren richtig räudige Touristen-Dinger und ich bin heftig verschwitzt wegen der hohen Luftfeuchtigkeit, die hier am Meer noch dazu kommt. Die zwei Herren an der Bar helfen mir und führen ein paar Telefonate für mich. Richtig nice. Und so lerne ich Ana kennen, die mich kurzerhand in einem ihrer AirBnBs in Karlobag unterbringt. Eine echt super kleine, total schöne Küstenstadt. Ohne zu viele Touristen. Perfekter Zufall. Aber der Preis. Locker flockige 60 Euro für eine Nacht. Bruder. Aber dafür habe ich einen private-Spot mit Kameraüberwachung für Hidalgo bekommen. Und sie hats mir auch noch günstiger gegeben. Als ich im Nachgang im Internet Preise checke, ob man mich übers Ohr gehauen hat, merke ich aber dass Kroatien einfach an sich arsch teuer ist. Das bin ich natürlich von meiner vorherigen Reise überhaupt nicht gewohnt. Aber hey, es gibt ne Klima-Anlage, kalte Dusche und ein herrliches Bett! Ich merke, dass ich echt ganz schön durch bin. Somit streife ich noch bei der Abenddämmerung ein wenig durch die Straßen der Küstenstadt und gönne mir meine ersten Ćevapčići!

Tag 3 – Ab nach Bosnien!

Der Plan heute: Raus aus der Hitze! War mir doch zu krass gestern und natürlich hab ich mir einen saftigen Sonnenbrand eingefangen. Nachdem der verlassene, ehemalige Militärstützpunkt Željava ohnehin nicht weit weg ist, beschließe ich über die Berge Richtung bosnische Grenze zu düsen. In der Hoffnung, dass es dort ein wenig kühler ist. Der Weg führt mich über einen kleinen Pass durch das Gebirge, der das Meer vom Inland trennt. Und kaum bin ich eine Stunde Richtung Landesinnere gefahren, nehmen die Temperaturen merklich ab. Bereits um 9 Uhr morgens, als ich losgefahren war, hatte es 28 schon Grad. So freu ich mich über ein paar Wolken als ich ins Tal reinfahre und werde durch Schilder am Straßenrand daran erinnert, dass ich mich im Bären-Territorium aufhalte. Geile Mischung. Braunbären, Wölfe und noch über 200.000 alte verbuddelte Landminen, die sich in dem Bereich befinden.

Angekommen an dem Fliegerbunker, in den man reinfahren kann, gönne ich mir erstmal einen Burger und ne Coke zum Mittagessen (die haben da so ein chilliges kleines Restaurant hingebaut!), bevor ich mich wieder aufs Bike schwinge um den Bunker zu erforschen. Schon ne coole Sache. Europas größte Flugzeugkaverne, in der man bis zu 80 Kampfflugzeuge verstecken konnte. Als ich da reingefahren bin wurde mir zum ersten Mal so richtig bewusst, wie scheiße eigentlich meine Scheinwerfer von der Yamaha sind xD Da kommt auf jeden Fall früher oder später noch ein Upgrade! Nachdem ich komplett von der Dunkelheit verschluckt worden bin und ich ein paar super spooky Minuten in dem Bunker verbracht habe, darf ich mir natürlich ein kleines Drag-Race auf der Landebahn nicht entgehen lassen. Und so kurve ich gemütlich zur Landebahn und check mal wie viel ich aus Hidalgo so rausholen kann.

Tag 3 – Eine Nacht bei Adrian und Nikoleta

Die Stimmung ist geil und so verbringe den Rest des Tages bis ca. 16 Uhr mit echt nicen Wetter. Ich fahr den gesamten Weg nach Süden, entlang des Gebirges auf meiner Rechten und Montenegro kommt immer näher. Aber ich entscheide mich gegen 16.30 Uhr nochmal nach Kroatien zu fahren, um dort zu übernachten. Warum? Zwei deutsche Jungs, die ich zufällig aufm Parkplatz getroffen habe kamen von einer Ralley, bei der es darum geht mit schrottreifen Autos den Weg von Albanien nach Österreich zu bestreiten. Krasse Bros, kein Scheiß. Die Karre war echt am Arsch 🤣 Aber die meinten sie haben das auch gemacht, mit dem Übernachten in Kroatien. Also nochmal nach Kroatien gefahren, um dort eine Nacht zu verbringen. So, und jetzt ist das irgendwie in meinem Kopf hängen geblieben. Also denk ich mir: chillige Idee, mach ich auch. Hat mir ja ziemlich getaugt in diesem kleinen Fischerdorf am Tag vorher. Was ich da noch nicht wusste: Heftigster Fail 😂 

Aber gut, ich bin exzellenter Dinge und ohne jeglichen Plan fahre ich nach Baska Voda. Wtf echt, richtig ätzender Touri Ort. Geisteskrank überfüllt. Direkt wieder raus. Mittlerweile 18.30 Uhr. Ich bin echt am Limit, 8 Stunden Fahrt und diese Hitze. Wäre eigentlich gar nicht so wild wäre da nicht auch noch die Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen sind wieder ca. bei 35 Grad aber jetzt zum Glück sinkend. Ein Stück weiter hab ich ein Hotel gefunden. 2 Sterne ohne Klima für 146€ die Nacht. Im Ernst? No freakin way! Langsam denk ich mir: Was ne scheiß Idee. Aber zurück nach Bosnien fahr ich jetzt sicher nicht mehr. Also ab nach Makarska, vielleicht find ich ja dort ein Zimmer. Soll immerhin die größte Stadt der Gegend sein. Aber Broooo, das ist die sickeste Touri Stadt, die ich je gesehen hab. Und alles soooo überfüllt. Boah, fuck me. 19 Uhr, immer noch 32 Grad. Ich sterbe im Motorrad Outfit und bin nur noch todes genervt.

Ich brauch irgendwie eine Klimaanlage und Internet, um was zum Übernachten zu finden. Also Zeit kreativ zu werden: Ab in den Mini Supermarkt 😂 Die haben Klima. Da chill ich kurz mein Leben, kauf mir Wasser und dann frag ich die Verkäuferin namens Sandra, ob sie zufällig WLAN haben und erkläre ihr kurz meine missliche Lage. “nope” erklärt mir Sandra, W-Lan haben sie leider nicht aber sie bietet mir einen Hotspot an. Wie chillig ist Sandra! Und meint dann sie kann auch mal ihre Bekannte fragen, die nebenan wohnt, ob sie vielleicht eine Idee hätte wo ich übernachten könnte. Und so lerne ich kurze Zeit später Adrian kennen. Adrian ist Serbe, Anfang 40 und ist mit seinem Vater kurz nach dem Krieg von Serbien nach Kroatien ausgewandert. Hier versuchen sie sich ein neues Leben aufzubauen. Adrian steht mit seiner kleinen gefakten OG-Gucci-Umhängetasche vor mir im Supermarkt und erklärt mir mit seinem sehr gebrochenen Englisch, dass er möglicherweise eine Schlafmöglichkeit für mich hat. Der Bro ist korrekt. Spür ich sofort. Und somit folge ich ihm einmal ums Gebäude. Denn er wohnt direkt hinter dem Supermarkt im 1. Stock in einem kleinen Apartment. Zusammen mit seiner Freundin. Die ich kurze Zeit später kennen lernen werde.

Der ganze Hinterhof ist mit Olivenbäumen versehen und Adrian führt mich eine recht steile Metalltreppe, die sich am Haupthaus befindet hinauf. Die führt auf einen Balkon, der direkt in die 2-Zimmer Wohnung der beiden führt. Kaum setze ich einen Fuß in die Wohnung sticht mir starker Zigaretten Geruch in die Nase und es ist ziemlich klar: Die Wohnung ist jetzt nicht grad die Sauberste. Überall flacken Sachen rum, Ordnung herrscht überhaupt nicht. Sauberkeit passt schon. Dennoch folge ich Adrian, der mich zu einer Schiebetür im rechten Eck der Wohnung führt. Unerwartet: Hinter der Tür sind einfach 2 kleine Betten frisch und sauber bezogen. Mega aufgeräumter kleiner Raum. Und Adrian erklärt mir dass ich hier übernachten kann. Ich bin sprachlos. Jetzt wird mir erstmal klar, dass mich gerade ein wild Fremder, ohne mich auch nur ansatzweise zu kennen, bei sich pennen lässt. Adrian versichert mir dass es seine Freundin (die ich noch nicht kenne) nicht stören wird, dass ich hier bin.

Und kaum dass er seine Freundin erwähnt, höre ich jemanden draußen die metallische Treppe hochkommen. Und schwuppdidupp, plötzlich steht eine Dame, die ich ebenso auf Anfang 40 schätze vor mir und stellt sich als Nikoleta bei mir vor. “Vorstellen” ist übertrieben, denn Nikoleta spricht tatsächlich kein einziges Wort Englisch. Brabbelt aber instant auf Serbo-Kroatisch auf mich ein und ich kriege so einen leichten Eindruck, dass die Gute irgendwie nicht ganz nüchtern ist. Aber auch bei ihr ist der Ersteindruck gigantisch. Smiley, total fröhlich und als sie mich in der Wohnung sieht, freut sie sich ganz klar. Warum auch immer. Immerhin steht hier ein Fremder Bro bei ihr in der Wohnung. Ich wäre halt erstmal verwirrt. Aber andere Länder, andere Sitten sagt man ja immer so schön.

Ich packe erstmal kurz meine Sachen aus, ziehe mich um springe unter die Dusche und komme im Geiste richtig an. Und obwohl ich mich ja eh schon irgendwie ein wenig unwohl fühle, weil ich hier komplett fremd eingeladen wurde setzen die zwei noch einen drauf, als mich Adrian doch allen Ernstes frägt, ob sie sich ein Hotel für die Nacht nehmen sollen damit ich Privatsphäre habe. BRO. Hiergeblieben! Ihr geht nirgendwo hin, soweit kommts noch. Ich biete im Gegenzug an kurz rüber zum Supermarkt zu gehen, um ein paar Drinks und Snacks zu kaufen aber für die beiden kommt das absolut nicht in die Tüte. Keine Chance. Stattdessen ziehen Adrian und Nikoletta kurzerhand los, um einzukaufen und lassen mich einfach alleine in ihrer Wohnung zurück. Wir verbringen einen richtig coolen Abend, es wird recht klar dass Nikoletta nicht nur einen sitzen hat, sondern richtig betrunken ist. Aber wie sich rausstellt haben beide durch den Jugoslawien Krieg tiefe Wunden. Adrian erzählt dass er schon im Alter von 19 mit der Waffe in Serbien auf der Straße patrouilliert ist und Nikoletta war für 5 Jahre Kriegsgefangene und dann Flüchtling. Finde ich richtig heftig wenn ich mir überlege, dass das Ganze echt noch nicht lange her ist und eigentlich direkt neben uns in Deutschland stattgefunden hat. Die Zeit mit den beiden ist gigantisch, sie sind herzlich und geben sich die größte Mühe mir alles Recht zu machen. Später kommt noch der Vater von Adrian dazu, ein 70 jähriger Maler / Künstler, der ungelogen direkt aus der Pate stammen könnte. Mit selbst gemachten Sliwowitz, den ich natürlich probieren muss, haben wir bis ca. 1 Uhr nachts ne Menge Spaß bis ich dann irgendwann total erledigt ins Bett falle.

Tag 4 – Auf dem Weg nach Montenegro

Ab jetzt werde ich mich kürzer halten. Denn dieser Blogpost nimmt geisteskranke Ausmaße an! Ich hab schließlich noch mehr als die Hälfte meines Trips vor mir aber ich versuche mich auf die Wesentlichsten Dinge zu konzentrieren. Nachdem das mit dem AirBnB / Hotel etc. nicht so ganz geklappt hat in Kroatien und ich da echt am Arsch war hab ich mir einfach kurzerhand in Montenegro in den Bergen ein kleines Hüttchen gebucht für 35€ die Nacht. Schaut einfach richtig geil aus und so baller ich richtig guter Dinge los. Denn heute erwartet mich mal wieder eine super schöne Strecke. Erstmal geht es zurück nach Bosnien, durch Mostar (man sagt auch dem kleinen Istanbul glaube ich) Richtung Durmitor Nationalpark, vorbei an dem höchsten Berg von Bosnien / Montenegro, dem Maglić. Die Grenze von Montenegro liegt direkt in einer Schlucht und bis zu meinem Schlafplatz schlängelt sich diese, entlang eines Stausees / Flusses namens Pivsko Jezero. Und als ich schließ nach ca. 9 Stunden Fahrt komme ich bei meinem Schlafplatz an.

Tag 5 – Willkommen in Albanien

Richtig gut erholt und gestärkt mach ich mich auf zur letzten Etappe nach Albanien. Da ich noch ganz am nördlichen Ende von Montenegro bin muss ich erstmal das ganze Land durchqueren und werde voraussichtlich gegen 13.00 Uhr in Albanien ankommen. Um 8 Uhr morgens gehts los und erstmal führt mich eine kleine Straße namens “Katun Road”, durch die Gebirge von Montenegro und vorbei an allerlei Farmen, Buschcamps und kleinen Häusern. Erinnert mich irgendwie an nordische Länder. Wie sie da ihre kleinen Hüttchen hingestellt haben.

Absolut geile Strecke, diese Katun Road. Als ich die kleine Bergstraße verlasse, komm ich dann schließlich auf die Hauptstraße / Autobahn die mich schnurstracks nach Albanien führt. Die Landschaften sind wunderschön und die Straßen in top Qualität mit ordentlich vielen Kurven und Passstraßen. Wahrlich ein Paradies für Motoradfahrer.

Als ich mich Albanien immer mehr annähere, nehmen auch die Temperaturen weiter zu. Oh man, ich hab ja eigentlich nichts anderes erwartet nachdem ich bereits gesehen habe, dass in Griechenland die Erde brennt. Also meine Temperaturanzeige allerdings 40 Grad übersteigt fang ich an meine Reise so richtig in Frage zu stellen 😀 Als ich endlich die Grenze nach Albanien überschreite treffe ich eine Entscheidung. Nichts wie weg hier. Ich flüchte aus Albanien direkt obwohl ich gerade erst angekommen bin aber vor mir brennt ein Berg, die Temperaturen sind bei 43 Grad und die Landschaft im Norden von Albanien ist zwar atemberaubend (also ehrlicherweise nur ein Teil der mir heftig getaugt hat und das war eine Art grüne Oase in dieser super trockenen fast schon wüstenartigen Landschaft, die aber gleichermaßen dreckig ist und irgendwie taugts mir nicht so ganz. Also checke ich gegen 1 Uhr Nachmittags Googlemaps und finde eine Straße die über die Berge direkt in den Kosovo führt. War zwar nicht geplant aber scheiß doch drauf! Wenn ich das durchziehe bin ich bis im frühen Abend bereits im Kosovo und hoffentlich sind dort die Temperaturen etwas entspannter.

Ab gehts! Noch eine kurze Erfrischung in einem albanischen 24/7, wo mich die Leute äußerst neugierig in Augenschein nehmen und dann gehts ab. Die Straße ist recht gut ausgebaut und führt mich durch die Randteile der Kleinstadt Shkodra. Irgendwie alles ein bisschen abgefuckt hier. Und geisteskrank trocken alles. Irgendwie will ich hier weg! Und dann gehts ab in die Berge. Ich bin umgeben von Pinienbäumen und als ich den Berg weiter hochfahre, seh ich die Ausmaße des Nationalparks, durch den ich fahre.

Was ich nicht wusste: Die komplette Strecke führt mich durchs absolute Nirgendwo. Stundenlang keinerlei Zivilisation. Das sah auf Googlemaps irgendwie anders aus…Weiter im Park drinnen, absolut beschissene Straßen mit fetten Steinen, die random überall rumliegen. Quasi nach jeder Kurve. Und überhaupt: NUR Kurven. Kein Scheiß, die gesamte Strecke kann ich keine 20 Meter gerade aus fahren. Was Anfangs brutal Bock macht wird nach 3 Stunden zu einer echten Herausforderung. Denn ich habe kaum noch Wasser, mein Tank neigt sich dem Ende zu und als ich einen Blick über die dicht bewachsenen Berge schweifen lasse, seh ich in der weiten Ferne nach wie vor absolut gar nichts. Außer noch mehr Täler. Noch mehr Berge und noch mehr dichte Wälder. Soweit das Auge reicht. Bei nach wie vor 40 Grad und nach bereits 10 Stunden Motorrad fahren wirds jetzt echt richtig mental. Autos sind mir bisher nur sehr wenige entgegen gekommen. Aber die Wachsamkeit und Aufmerksamkeit darf ich auf der gesamten Strecke nicht mal für eine Sekunde vernachlässigen. Denn auch die Fahrweise der Albaner ist einfach gestört. Im Gegenverkehr fahren scheint hier das Hobby vieler zu sein. Aber meine Konzentration lässt logischerweise bereits nach. Und meine Motivation gleitet dahin.

Aber umdrehen is nich. Also einfach weiterfahren. Denn irgendwo muss ich ja rauskommen. Und siehe da, nach weiteren 2 Stunden Fahrt erreiche ich endlich wieder Zivilisation und befinde mich gegen 18 Uhr an der Grenze zum Kosovo. Man bin ich erleichtert! Grad nochmal gut gegangen hey. Aber das nächste Problem: Die lassen mich nicht rein in den Kosovo. Denn ich hab keine KFZ Versicherung. Der Kosovo ist unabhängig. Weiß ich doch nicht ey…Aber gut, die Grenzpolizei ist mega einladend und erklären mir dass ich einfach kurz hier an der Grenze die Versicherung abschließen kann und zeigen auf ein kleines Häuschen keine 20 Meter entfernt.

Als ich eintrete sitzt mir ein älterer Herr gegenüber, der mir krasse Beamtenvibes gibt. Und als ich ihn auf Englisch grüße frägt er mich doch glatt ob ich Deutsch spreche. Und bin etwas perplex. Wtf. Ja sein Englisch ist kacke und er spricht lieber Deutsch 😀 Alles klar. Stellt sich raus der Gute ist während dem Krieg nach Deutschland geflüchtet – wie viele andere aus Serbien / Kosovo etc. – und hat dort 20 Jahre gelebt. Er erklärt mir, dass die Versicherung fürs Motorrad nur schlappe 10 Euro kostet. Voll geil! Aber dass ich Cash zahlen muss. Gar nicht geil. Denn ich hab kein Cash dabei und als ich nach einer Bank oder einem Automaten fragte, erfahre ich dass es hier absolut rein gar nichts gibt. Also bin ich aufgeschmissen. Ich fluche innerlich. Umdrehen kann ich nicht. Das ist ne Einfahrtsstraße für mich. Nach fast 12 Stunden Motorradfahren bin ich auch nicht mehr sonderlich motiviert. Der gute Beamten-Boy sieht mir wohl mein Dilemma im Gesicht an und einigt sich kurzerhand mit mir darauf, dass ich einfach soviel zahle wie ich kann. Was zum Glück schonmal stolze 5 Euro sind, die ich noch in meiner Tasche finde. Man, wie naiv ich einfach wieder mal war! 😀 Aber ich bekomme am Ende meine Versicherung und 5 Minuten später düsen Hidalgo und ich über den Highway im Kosovo auf dem Weg nach “Gjakova”. Einer kleineren Stadt, die keine Stunde entfernt ist. Die Grenzbeamten meinten, dort ist es super schön und ich kann in Gjakova auch gut übernachten. Als ich in Gjakova ankomme setzt bereits die goldene Stunde ein und flutet die kleine Stadt in ein wunderschönes Licht. Überall kommen mir heftige SUV´s mit deutschem oder Schweizer Kennzeichen entgegen. Als ich vor meinem Hotel stehe dass ich mir rausgesucht habe, erinnert mich das alles irgendwie an James Bond. Fragt mich nicht warum, aber das Hotel schaut aus wie aus Zürich, als wäre ich selber in einem Film wie Jason Bourne oder so gelandet.

Hidalgo darf ich in der Tiefgarage des Hotels abstellen und als ich mich auf meinem Zimmer frisch gemacht habe, gehts erstmal was futtern. Mir die Kulinarik des Kosovos rein gönnen. Und die hats in sich! Richtig geiles Lammfleisch überbacken mit Käse und Sahne und kein Plan was noch aber es hat einfach nur köstlich geschmeckt. Dazu ein lokales Bier und nach all den Strapazen, als ich mich vollgefressen in meinem Stuhl zurücklehne, denke ich mir: Das ist genau das, was ich mir von meiner kleinen Reise eigentlich erhofft habe! Abenteuer pur, jeden Tag kein Plan zu haben, was am Abend eigentlich ist. Heftig geiles Gefühl. Und doch merke ich, es ist Zeit mich auf den Heimweg zu machen. Meine Arschbacken sind wundgerieben, meine Kleidung komplett durch von dem ganzen Schweiß, meine Energie nimmt ab und die Temperaturen setzen mir jeden Tag aufs neue zu. Ich bin überzeugt: Wäre ich darauf mental und physisch besser vorbereitet gewesen, wäre das alles nicht so wild. Aber bin ich halt nicht. Und zwing mich quasi bissi durch gerade haha. Denn von sinkenden Temperaturen kann hier nicht die Rede sein. Wir bewegen uns nach wie vor bei knapp 38-41 Grad tagsüber. Ich beschließe direkt am nächsten Tag über Montenegro weiter nach Serbien zu fahren und dann direkt nach Norden zurück nach Kroatien. So dass ich in ca. 3 Tagen zurück in Peiting sein müsste.

Tag 6 – Zurück nach Bosnien

Am nächsten Tag gehts natürlich früh raus und direkt ab aufs Bike. Und so führt mich mein Weg über die Grenze zurück nach Montenegro und direkt weiter nach Serbien. Denn die Grenzen liegen keine 2 Stunden auseinander und so bin ich ratzfatz in meinem letzten Land für diesen Trip. Serbien empfängt mich mit ebenso geisteskranken Temperaturen wie der Rest des Balkans aber ich bin motiviert und freue mich was Neues zu sehen! Und so bieg ich direkt hinter der Grenze nach Nordwesten ab und fahre parallel zur Grenze von Montenegro ca. 2 Stunden lang eine gut ausgebaute Straße durch merkwürdige Industrie Gebiete. Bis es plötzlich nicht mehr weiter geht.

Die Straße wird komplett neu geteert und links und rechts der Straße ist eigentlich nur dickes Gebüsch und wenig Möglichkeiten auszuweichen. Auf die Frage hin, ob ich nicht einfach kurz vorbei kann wird mir mit Händen und Füßen erklärt dass ich ca. 1 Stunde hier warten muss bis sie mit dem frischen Teer fertig sind. Alter…ist ja nicht so als wäre es nicht schon heiß genug hier aber der frische Teergeruch brennt in meiner Nase und gefühlt sinds jetzt 50 Grad. Keine Chance das ich hier jetzt eine Stunde rum gammel. Also guck ich mir die Karte nochmal genauer an und stelle fest, dass es wohl einen Offroad-Track gibt, der an der Baustelle vorbei führt und dahinter wieder auf die Hauptstraße führt. Passt. Hab eh Bock meine Offroad Skills wieder auf die Probe zu stellen!

Also fahr ich ca. 10 Minuten in die entgegengesetzte Richtung zurück und halte die Augen nach etwaigen Feldwegen oder so offen bis ich die Abzweigung schließlich finde. Fuck. Der Weg schaut echt tricky aus (und ich hab ja noch keine Ahnung was da noch so folgt…) aber das schreckt mich erstmal nicht ab. Ich halt kurz an. Kalibriere meine Maschine, zieh meine Jacke wieder an falls ich aufs Maul fliege und dann gehts los. Die ersten 10 Minuten führt mich der Weg durch ein recht offenes Waldgebiet allerdings ist hier alles ultra trocken und es ähnelt mehr einer Steppe und Prärie. Der Weg selbst ist ganz gut fahrbar. Erst als ich ein wenig weiter in die serbische Wildnis eingedrungen bin, werden plötzlich sämtliche, wohl gemerkt noch nicht wirklich vorhandenen Skills, von mir gefordert. Der Weg führt mich in den tiefen Busch, der vorher von der Straße aus so undurchdringlich wirkte. Der Weg schließt sich über mir und tiefe Spurrillen, vermutlich von schweren Regenfällen, die so tief sind wie mein halber Reifen, begleiten mich für den Rest meines Offroad-Abenteuers. Und ich muss wirklich sehr stark aufpassen dass ich nicht mit meinem Vorderreifen in die Rille gerate. Denn das wäre mein sicheres Ende an der Stelle. Der Wald verdichtet sich weiter und ich befinde mich quasi in einer Röhre mit 180 Grad Dschungel um mich rum. Und dann kommen mir doch echt auch noch Autos entgegen, die da absolut nichts verloren haben. Aber die hatten wohl die gleiche Idee wie ich! 😀

Ich schaffe es gerade so mich an dem Auto vorbei zu manövrieren ohne mein Bike hinzulegen. Und mit dem ganzen Stolz und Adrenalin was mich abartig pusht, schaffe ich es am Ende sogar das letzte Stück bergauf, durch massives Geröll. Irgendwie bleibt wie durch ein Wunder mein Vorderreifen “in line” und agiert fast wie von alleine. Physik ist schon eine geile Sache ey haha. Als ich am Ende wieder auf der Hauptstraße rauskomme bin ich komplett durchgeschwitzt aber woah hat das Bock gemacht. Leckomio!

Der übrige Weg führt mich durch das wunderschöne Hinterland von Serbien. Wow und dank der Baustelle bin ich halt einfach beinahe komplett alleine auf der Straße. Für die nächsten 2 Stunden. Serbien hat genauso wie Bosnien eine absolute Weite, die atemberaubend ist.

Gegen späten Nachmittag überquere ich dann im Nordwesten die Grenze zurück nach Bosnien und halte geradewegs auf Sarajevo zu. Das ist mal so der grobe Plan für heute. In der Hauptstadt von Bosnien werde ich schon irgendwo nach einer Unterkunft fündig. Allerdings bin ich schon wieder ziemlich erledigt, zumal mich mein Weg in Bosnien bereits als es angefangen hat zu dämmern echt nochmal durchs absolute Nirgendwo geführt. So ein paar Flashbacks an meinen Weg zwischen Albanien und dem Kosovo kommen durch 😀

Und so ende ich in einer gediegenen Herberge ca. 1 Stunde von Sarajevo entfernt. Mit gemütlichem eigenen Zimmer und guter Küche im Restaurant, das mit inklusive ist. Ich hab sogar meinen eigenen kleinen Balkon mit Aussicht über die Stadt, die in der Dämmerung ruhig und gelassen da liegt. Mein Bike steht direkt unter meinem Balkon im Hinterhof der Herberge. Da brauch ich mir keine Sorgen drum machen 🙂 Es geht zeitig ins Bett und als ich am nächsten Morgen gegen halb 7 aufwache steht fest: Heute gehts nach Hause.

Tag 7 – A long way to go

Ein Blick auf die Karte verrät mir: Ich hab ca. 950km vor mir. Soviel bin ich noch nie an einem Tag gefahren. Aber irgendwie hab ich Bock auszuprobieren, ob ich dass hin krieg. Knappe 11 – 12 Stunden Fahrzeit. LETS GO. Ist ja nicht so dass mir mein Arsch schon weh tut von der vielen Fahrerei 😀 Aber ich bin äußerst motiviert und es kommt gigantische Laune auf wenn ich mir überlege, dass ich gegen 20.00 Uhr wieder in meiner schönen Wohnung in Peiting sitze. Aber mir sollten auf dem Heimweg noch ein paar Steine in den Weg gelegt werden….

Also gehts erstmal ca. ne Stunde über Landstraßen Richtung bosnische Autobahn, die mich geradewegs zurück nach Deutschland bringen wird. Über Kroatien, Slowenien und Österreich. An Tuzla in Bosnien und Zagreb in Kroatien und Ljubljana in Slowenien vorbei, auf leergefegten Autobahnen, nähere ich mich langsam Österreich. Und langsam werden die Autobahnen wieder voll. Bis ich im Stau an der Grenze nach Österreich stehe. Aber mit dem Motorrad ist das zum Glück überhaupt kein Act. Und so komm ich relativ schnell auf österreichischen Grund. Und als ich ankomme fängt es leicht zum regnen an…Dürfte so um die 16.00 Uhr sein. Ich bin bereits gute 9 Stunden unterwegs. Die A10 ist geisteskrank vollgestopft. Die ganzen Urlauber die auf dem Weg nach Kroatien sind. Oder halt auf dem Rückweg.

Da die Wolken nicht gerade danach aussehen, als ob da schnell die Sonne wieder zum Vorschein kommen würde werf ich mich schon mal in meine nicht gerade hochqualitative Regenausrüstung (Simple Regenhose zum radeln und meine grandiose grüne Quechua Regenjacke, die mich bereits auf meiner Amerika-Reise auf über 5000 Metern begleitet hat). Glaub die hat schon gute 15 Jahre aufm Buckel. Hab ich auch nie nochmal imprägniert. Aber muss sagen das Ding hat mich schon oft überrascht und wird mir auch in den kommenden Stunden ausgezeichnete Dienste leisten 😀

Denn ich bin nicht davon ausgegangen, dass ich ausgerechnet an dem Nachmittag / Abend durch Bayern nach Hause fahre, wo es den heftigsten Regensturm im ganzen Jahr am Start hat! xD Also von + 40 Grad und Waldbränden rein in den Weltuntergang mit gefühlt 3 Milliarden Litern Wasser die mir straight ins Gesicht knallen. 3 Stunden lang. Von Salzburg nach Peiting. Absolut geisteskrank. Ich hab keine 5 Meter gesehen auf der Autobahn am Chiemsee vorbei. Die Autos die an mir vorbei flitzen haben bestimmt aller höchsten Respekt von mir. So erhoff ich mir das jedenfalls. Bestimmt dachten die allerdings, dass ich einfach net ganz sauber bin. Völlig irrsinnig bei so einem Wetter Motorrad zu fahren. ABER. Ich hab keine andere Wahl. Ich muss, denn noch ist es hell. Aber nicht mehr allzu lang. Und ich möcht gern daheim ankommen, bevor es auch noch stockdunkel ist. Im strömenden Regen. Ich sollte dann am nächsten Tag in der Zeitung lesen dass es einer, wenn nicht sogar DER heftigste Regensturm des Jahres war. Immerhin ohne Gewitter. Ich liebs. Einfach wieder alle Extreme mitnehmen xD

Meine Schuhe hören sich an wie ein kompletter See wenn ich auftrete. Alles ist komplett durchnässt. Außer Hose und Jacke. Denn: Meine absolut überragende Quechua Regenjacke hat einfach 3 Stunden lang bei dem heftigen Regenguss komplett alles trocken gehalten. Ebenso die Radlhose. Aber Schuhe und Handschuhe…wow. Hat glaub ich dann 2 Wochen gedauert (die Schuhe) bis die wieder komplett trocken waren.

Aber nach knapp 12 Stunden um 21.30 Uhr sitz ich im Trockenen in meiner Wohnung in Peiting. Krass. Die Ralley kam mir zum Teil vor wie ein krasser Fiebertraum vor allem bei der Hitze und den begleitenden Waldbränden. Aber: RICHTIG GEIL. Da hab ich doch Bock auf mehr! Gepäck muss etwas optimiert werden. Meine Offroad-Skills auf jeden Fall verbessert werden. Und dann soll kommen was mag!